Wie Dich die Musik von Sorgen befreien kann (Auch wenn Du glaubst, dass Du unmusikalisch bist)

Wie Dich die Musik von Sorgen befreien kann (Auch wenn Du glaubst, dass Du unmusikalisch bist)

Jeder von uns kennt es. Irgendwann kommen wir an einen Punkt in unserem Leben, wo Ängste oder Sorgen eine große Rolle spielen. Doch nicht nur bei uns Erwachsenen, sondern auch und vor allem bei den lieben Kleinen können diese auftreten. Oftmals sind diese harmlos oder nur von kurzer Dauer, doch sie können ebenso weitreichende Folgen mit sich bringen.
Ein gutes Mittel, um Ängste oder Sorgen einzudämmen, ist die Musik, denn diese hat eine unglaubliche Wirkung auf den menschlichen Körper und den Geist. Wie genau die Musik auf Kinder wirkt, schauen wir uns nun genauer an.

Die Wirkung von Musik auf Kinder

Den Herzschlag und die Atmung beeinflussen

Ganz egal welche Musikrichtung gehört wird, welches Tempo die Lieder haben, Musik verändert den Herzschlag. Während die langsame Musik eine ruhige Wirkung auf das kleine Kinderherz hat, kann dieses bei einem flotteren Lied schon mal etwas höher schlagen und somit die Atmung beschleunigen. Aber nicht nur der Herzschlag oder die Atmung verändern sich je nachdem, welche Musik gespielt wird. Bewegen sich Kinder beispielsweise zur Musik, so werden deren Muskeln angespannt oder entspannt.

Stresshormone verringern

Die Freigabe von verschiedenen Hormonen wird durch die Wahl der Musikart beeinflusst. Schnelle oder aggressive Musik können beispielsweise das Adrenalin freisetzen, während sanfte und ruhige Klänge das Noradrenalin ausstoßen. Hat ein Kind sehr viel Stress, beispielsweise in der Schule oder durch neue Lebensumstände, so ist es sehr zu empfehlen, ruhige und sanfte Klänge einzusetzen. Diese verringern die Ausschüttung von den sogenannten Stresshormonen.

Für mehr Entspannung

Durch die Musik können auch Schmerzen gedämpft werden, denn die ruhigen und sanften Klänge sorgen für körperliche Entspannung. Aufgrund dessen wird die Musik auch in der Medizin für verschiedene therapeutische Zwecke eingesetzt.

Kinder für Bewegung motivieren

Musikalische Klänge laden Kinder zudem ein, sich zu bewegen. Ist ein Kind beispielsweise immer müde oder schlapp und hört dann ein flottes Lied, welches ihm auch noch gefällt, bessert sich augenblicklich dessen Stimmung und es entdeckt die Lust, sich im Takt der Musik zu bewegen.

Einfluss auf unser Gehirn

Auf das Gehirn eines Menschen hat die Musik ebenfalls eine unglaubliche Wirkung. Beispielsweise werden durch das Hören von Musik neue Nervenverknüpfungen gebildet. Demzufolge ist sie sozusagen der Jungbrunnen unseres Gehirnes.

Was bringt der Musikunterricht in der Schule?

Musizieren stärkt die sozialen Entwicklung

In der Schule gelten Unterrichtsfächer wie Deutsch oder Mathematik als wichtig, denn immerhin werden die Schüler dadurch ins Erwachsenenleben integriert. Es gibt allerdings Modellversuche, welche deutlich zeigen, dass der Musikunterricht zur sozialen Entwicklung von Kindern beiträgt. Beispielsweise hat sich bei Schülern aus mehreren Berliner Grundschulen die soziale Kompetenz sehr deutlich gesteigert.
Die Langzeitstudie hat belegt, dass durch die Musik die Zahl von ausgegrenzten Schülern stark abnahm. Auf der anderen Seite war die Zahl jener Kinder, die keine einzige Ablehnung durch andere erhielten, doppelt so hoch, wie an konventionellen Schulen. An den teilnehmenden Schulen herrschte außerdem ein ruhigeres Klima und es gab viel weniger Aggressionen.

Kinder lernen andere Menschen sensibler wahrzunehmen

Das lässt sich wie folgt erklären: Wenn man gemeinsam musizieren möchte, ist ein fein abgestimmtes aufeinander Hören sehr wichtig. Hier wird auch die Wahrnehmung von anderen geschult. Kinder lernen daher zu hören, wie die Stimme eines anderen klingt, was ihnen den Vorteil verschafft, die Stimmung des anderen beurteilen zu können.

Spielerisch motivieren & stärken

Auch die Motivation und die Konzentration werden durch die Musik geschult. Im Kindergartenalter wird noch nicht allzu großer Wert darauf gelegt, ob die Tonlage stimmt oder ob man im Takt sinkt. Im Schulalter liegt das Interesse bereits darauf, ob der Gesang gut klingt und ob ein Lied schön gesungen wird. Wenn dies gelingt, so werden Motivation und Konzentration gesteigert.

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Musik in der Kita

Was Du tun kannst, wenn Du Angst vor dem Singen hast

In der Schule sorgt die Musik bereits für soziales Miteinander und dafür, dass die Kinder durch das gemeinsame Singen und Musizieren ihr musikalisches Gehör ausbilden können.
In Kindertagesstätten wird Musik eingesetzt, um den Kindern überhaupt Zugang zur Musik zu gewähren. Viele Eltern trauen sich nicht mit ihren Kindern zu singen, da sie Angst haben, ihren Kindern das „falsche“ Singen beizubringen, weil sie der Überzeugung sind, es selbst nicht zu können. Wir können Dich jedoch beruhigen. Denn es gibt kein richtig oder falsch beim Singen mit Kindern. Es ist jedoch falsch, nicht mit seinen Kindern zu singen.

Musik gegen Alltagsstress

Hinzu kommt der oftmals stressige Alltag und die wenige gemeinsame Zeit, die man mit den eigenen Kindern verbringt. Am Abend muss dann alles schnell gehen, damit alle ein wenig entspannen können. Dabei beachten viele jedoch nicht, dass Musik sehr wohl zur Entspannung beitragen kann.
Musik verbindet Eltern und Kinder, Erzieher und Kinder, Lehrer und Kinder, aber auch Kinder untereinander. Musik öffnet Grenzen und Musik ist für jedermann da. Wir von MusikGlück sehen das ganz genauso und haben daher wundervolle Musikinstrumente entwickelt, welche von groß und klein eingesetzt werden können und das persönliche musikalische Glück nach Hause oder in die Einrichtung bringen.

So verarbeitet unser Gehirn die Musik

Tatsächlich ist es so, dass Musik für unser Gehirn eine große Herausforderung darstellen kann.

Musik als Fitnesstraining fürs Gehirn

Anders formuliert hat sie auch einen Trainingseffekt für die Leistung unseres Gedächtnisses.
Der Grund dafür ist, dass die Musik gleichzeitig viele Informationen bereithält. Unser Gehirn hat dabei die Aufgabe, Tonhöhen und Melodien zu erkennen und diese letztendlich miteinander zu vergleichen.
Hinzu kommt, dass es die zeitliche Abfolge von Tönen erfassen muss, woraus sich schließlich Takt und Rhythmus ergeben. Jene Töne, die gleichzeitig ankommen, müssen zu den jeweiligen Akkorden sortiert werden. Zudem gibt es dann auch noch die Position und die Art der Schallquelle. Ich könnte an dieser Stelle noch so vieles mehr aufzählen, doch das würde den Rahmen hier sprengen. Menschen, die Musik hören, wissen höchstwahrscheinlich, ob ein Klavier, eine Violine oder doch ein Schlagzeug gespielt wird. Wer also das Gehirn seines Kindes oder auch sein eigenes trainieren möchte, sollte dabei auf die Musik setzen.

Gehirne mit Musik vs. Gehirne ohne Musik

Interessant ist auch, dass sich sogenannte Musik-Gehirne von Gehirnen, von Menschen, die nicht musizieren, unterscheiden. Es sind beispielsweise manche Bereiche besonders stark ausgebildet. Beispielsweise kann die Aktivität der Hände mit der Aktivität des Hörens und Analysierens verknüpft werden. Hierdurch wird deutlich, dass durch das aktive Musizieren oder auch durch Musik hören, unser Gehirn verändert wird. Wunderbar zu wissen ist auch, dass alle neuen Verschaltungen zwischen den Nervenzellen des menschlichen Gehirnes nicht nur entstehen und dann wieder verschwinden, sondern uns erhalten bleiben.

Fazit

Du siehst welche unglaubliche Kraft wir aus der Musik ziehen können. Das funktioniert wirklich ganz simpel und spielerisch. Niemand braucht ein Musikstudium, um musikalische Angebote in die Beschäftigung mit seinem Kind einzubauen. Probiert es einfach gemeinsam aus, habt Spaß und genießt die Zeit zusammen.

Du bist Dir immer noch unsicher und willst Deine Ängste los werden? Dann schaue Dir gleich noch diesen Beitrag von uns an: Die Angst gemeinsam Musik zu machen

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