Das richtige Alter für ein Instrument – Die 10 wichtigsten Vorteile für Kinder

Das richtige Alter für ein Instrument – Die 10 wichtigsten Vorteile für Kinder

Bei vielen Menschen ist die Musik aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Musik ist nicht nur Unterhaltung, sie kann auch dabei helfen, die eigenen Gefühle auszudrücken und diese auch zu verarbeiten. Besonders Kindern hilft Musik, sich aus ihrem stressigen Alltag zu entziehen und die Sorgen auch mal zu vergessen.
Musikalische Früherziehung für Kinder ist wichtig, damit sie Zugang zur Musik bekommen und diesen auch weiterentwickeln können. Aus diesem Grund sollten Kindergärten und Kinderkrippen so viel Musik wie möglich anbieten. Aber auch Eltern sind hier aufgefordert, Musik zu Hause so viel wie möglich zu integrieren.

 

Rhythmus und Melodie

Durch einfache Lieder, verschiedene Klänge und den Einsatz von zahlreichen Musikinstrumenten können Kinder auf spielerische Art und Weise ein erstes Gefühl für Melodie sowie Rhythmus entwickeln. Durch das kreative Spielen bekommen die Kinder mittels rhythmische Klatschspiele und kindliche Tanzangebote erste Anreize um Melodie und Rhythmus kennenzulernen.

 

Pädagogischen Mehrwert erzielt man durch musikalische Früherziehung

In jedem Bundesland gibt es für Kindertageseinrichtungen einen Bildungsplan. In diesem ist unter anderem auch die musikalische Erziehung integriert. Im stressigen Alltag ist es natürlich manchmal schwierig, alles umzusetzen, was solche Bildungspläne fordern, doch Einrichtungen, die tatsächlich Musik intensiv anbieten, erhöhen damit ihren pädagogischen Mehrwert.

 

Entwicklungsziele und Bildungsbereiche

Wenn Kindern ein früher Kontakt zur Musik angeboten wird, wirkt sich das auf die Bildungsbereiche und Entwicklungsziele durchweg positiv aus. Die sprachliche Entwicklung erfährt durch den Einsatz von Musik ganz besonders in den ersten Lebensjahren eine enorme Stärkung.

 

Sprachentwicklung

Die verschiedenen Verse helfen den Kindern dabei, verschiedene Wörter artikulieren zu können und Reime zu formulieren. Zudem wird auch die akustische Wahrnehmung gefördert. Durch die aktive Anwendung bekommen die Kinder ein Gespür dafür, wie unterschiedlich die Geräusche der verschiedenen Instrumente doch sein können. Somit erlangen sie bereits im Kindergartenalter ein sehr wichtiges Grundwissen, welches sie später in der Schule benötigen werden.

 

Rhythmusgefühl

Lieder, Melodien und Musik im Allgemeinen werden durch spielerische Herangehensweisen kennengelernt. Auf diese Art und Weise lernen bereits die Kleinsten ganz automatisch, das Gefühl für den Rhythmus zu bekommen. Für die spätere musikalische Entwicklung ist das grundlegende Verständnis von Musik oberste Priorität.

 

Klein anfangen

In der Regel sind die klassischen Instrumente viel zu komplex für Kleinkinder. Im Kindergarten sollten daher Instrumente wie Klanghölzer, Rasseln und Glockenspielen vorrangig eingesetzt werden. Natürlich kann man den Kindern auch die anderen Instrumente vorstellen, insbesondere dann, wenn man selbst eines oder mehrere spielt.

Die einfachen Instrumente nehmen den Kindern die Angst davor, dass etwas zu schwierig sei. Wir von MusikGlück haben zahlreiche einfache Instrumente für Kinder parat. Schaue dich dazu doch einmal unseren Shop genauer um. Die angebotenen Instrumente eignen sich auch wunderbar für zu Hause. Wenn du möchtest, dass dein Kind später einmal ein Instrument zu spielen lernt, solltest du auch zu Hause darauf Wert legen, dass sich dein Kind mit Musik spielerisch auseinandersetzen kann, denn dadurch wird das Interesse überhaupt erst einmal geweckt.

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Kognitive Fähigkeiten

Ja, auch hierfür eignet sich die Musik wunderbar. Wer ein Lied singen will, muss sich dafür die Texte merken. Durch die verschiedenen Klatschspiele können sich Kinder den Rhythmus ganz gut einprägen. Musik ist sozusagen ein wahrer Gedächtnistrainer.

 

Bewegung und Konzentrationsfähigkeit

Musik hat aber nicht nur zahlreiche Lerneffekte, sondern sorgt durch ihre verschiedenen Melodien dafür, dass Kinder sich mehr bewegen. Damit man sich die einzelnen Schritte auch merken kann, erfordert es hier jede Menge Konzentration. Die Musik ist also auch ein Trainer für die Konzentrationsfähigkeit. Durch Tanzen wird außerdem die Koordination geschult.

 

Wann aber sollten die ersten Instrumente zum Einsatz kommen

 

Die Stimme ist das erste Instrument

Wer mit Kindern singt und musiziert, setzt bereits von Beginn an das wichtigste Instrument ein: die eigene Stimme. Dieses Instrument macht es sehr leicht, Musik im Kindergartenalltag zu integrieren. Selbstverständlich können und sollten auch Eltern dieses Instrument wunderbar zu Hause nutzen. Dabei ist es egal ob auch einmal schiefe Töne entstehen. Das ist unwichtig.

 

In jedem Alter möglich

Wenn du jetzt eine genaue Zahl von mir erwartest, muss ich dich leider enttäuschen. Aber grundsätzlich lässt sich sagen, dass Instrumente für jedes Alter geeignet sind. Hier muss man schauen, dass deren Bedienung einfach ist und wie weit das Kind in seiner Entwicklung vorangeschritten ist.

Rasseln, Klanghölzer, Glockenstäbe oder Rasselgreiflinge. All das kannst du bereits einem Baby in die Hand geben, wenn es verstanden hat, wie es mit dieser etwas festhalten kann. Auch wenn Kleinkinder oder Babys noch nicht im Takt musizieren können, so ist es ihnen doch möglich, bereits Musik zu machen. Außerdem ist es weder für Erwachsene noch für die kleinen Kinder wichtig, dass sie im Takt bleiben, den Ton treffen oder Melodien perfekt beherrschen. Wichtig ist, dass Kinder zunächst einmal einen Zugang zur Musik bekommen. Dabei sind wir von MusikGlück die richtige Anlaufstelle für Eltern, Großeltern und natürlich auch für Pädagogen.

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